9 Monate Kiwis pur!

3 Freunde entdecken die Welt

30April
2015

fortsetzung von "still alive"

So leute, endlich folgt die fortsetzung vom letzten blogeintrag!! Wie schon erwähnt, wird unser alltag mwieder durch arbeit bestimmt.. arbeit mit kiwis. Kerstin und ich sind als "packer" angestellt und somit ist es unsere aufgabe, die kiwis aus dem ganzen lande in boxen zu verpacken, die dann nach exportiert werden. Klingt eigentlich ziemlich einfach, ist es ansich auch, aber manchmal ist es auch einfach nur anstrengend 10 stunden das gleiche zu machen!! Wir verdienen 15$ die stunde und sind somit sogar bisschen über den mindestlohn. Ich meinte ja schon, dass es wie ein internationaler treffpunkt ist und obwohl wir jetzt schon 6 wochen im packhaus arbeiten, wir schichten von 8-19 uhr haben und das ganze 6x die woche, gehe ich immer noch gerne zur arbeit, einfach um all die leute wiederzusehen, die man in den letzten wochen besser kennenlernen konnte :) die ersten wochen sind kerstin und ich noch jedes wochenende feiern gegangen, aber die zeiten sind jetzt auch vorbehab: zuerst hat kerstin angefangen zu kränkeln mit halsschmerzen, kopfschmerzen und allem drum und dran und jetzt wo sie wieder fot ist, bin ich wohl an der reihe.. also das mit dem feiern haben wir erstmal eingeschränkt.... vorerst ;) Dafür verbringen wir unsere freizeit jetzt damit, mit unseren workmates zum nightmarket zu gehen, zum lunchen bzw. kochen zu treffen oder manchmal auch einfach nur movies zu schauen. Die letzten wochen hatten wir auf jeden fall immer seeehr ausgefüllte tage, was jetzt aber weniger geworden ist, da diesen monat noch einige von unseren freunden zurück nach deutschland geflogen s wirind. Das wetter ist momentan eher sschlechter und die nächte simd teilweise meeehgs kalt, aber der sommer ist jetztvnun mal vorbei.. und in deutschland wirds ja wohl grad schon ziemlich warm.. aaaber um

 nochmal zurück zur arbeit zu kommen. Natürlich ist es super, dass wir so viele nationalitäten sind, allerdings hat der job auch noch ganz andere reizende dinge zu biieten, unter anderem echt viele männe :))) Auch unseren beiden gutaussehenden managern scheint es nicht an beliebtheit zu fehlen, so werden sie doch von ca. jeder zweiten weiblichen mitarbeiterin heimlich angehimmelt. Auch jonny, einer unserer "stacker" (das sind diejenigen, die die kisten auf die palette stapeln), schneidet nicht grade schlecht ab: bestimmt 80% von den asiatinnen sind ihm verfallen und ebenso unser schwuler edu!! Also bei unserer arbeit gibt es auf jeden fall immer action und ich finds super, dass wir noch eine weile dort arbeiten können. mal sehen was die zeit noch so bringt und wie sich unsere pläne noch entwickeln.. wie lange bleiben wur noch in neuseeland? Was machen wir danach? Das sind sachen, mit denen kerstin und ich uns jetzt mal ernsthaft auseinandersetzen müssen. Allerdings haben wir momentan nicht mal dafür zeit, da wir mit der arbeit und dem cleaning-exchange schon voll ausgelastet sind. Ja, cleaning-exchange,  das heißt, wir putzen und sparen dafür alle kosten bezüglich der unterkunft uuund bekommen wifi!! Wir müssen 2x die woche putzen und glaubt mir, nach 10 stunden arbeit mit kiwis hat keiner da mehr bock drauf. Das cleanen geht von220.30 - 22.30 uhr und dann muss man meistens noch duschen und daaan fällt man nur noch totvins bett. Aber dafür können kerstin und ich jetzt behaupten, dass wir absolut nicht pingelig sind, immerhin wohnen hier über 300 leute im hostel und wir müssen frauen- sowir männerbadezimmer machen. Und seitdem mag ich behaupten, dass ich abgehärtet bin!! So, das wars erstmal von mir, bis zum nächsten mal!!

 

gundula

10April
2015

Still alive!!

hallihallo ihr lieben!
ihr seid sicher überrascht, dass auch mal ein blogeintrag von mir dabei ist, haha aber ich bin auch einfach super schreibfaul, sorry leute! dafür versuch ich aber diesmal umso ausführlicher zu berichten!
aaaalso das was als erstes gesagt werden muss, leider mussten wir uns von sabine trennen, da diese nun schon wieder zurück in deutschland ist. sie hatte schon bereits vor ihrer reise nach neuseeland gesagt, dass sie ihre eltern im april mit ihrer rückkehr zur silberhochzeit überraschen möchte und das ist ihr wohl auch super gelungen :) sabine? ich fands toll mit dir zu reisen und hoffe, dass du auch bald wieder unterwegs bist und von irgendwo schreibst!!
soooo.. kerstin und ich arbeiten seit ca. 2 wochen in einem packhaus für kiwis, ich hätte es ja nie gedacht, aber ich liebe es zur arbeit zu gehen. irgendwie ist es wie so ein internationaler treffpunkt und das beste ist, dass außer kerstin und mir nur zwei weitere deutsche in dem packhaus sind und wir dadurch die chance haben seeehr viel auf englisch zu kommunizieren. wir haben super viele mini asiaten und einige südamerikaner als workmates und kerstin ist definitiv mit einer der größten im packhaus.. steht sie doch manchmal ziemlich weit weg von mir, sie sehe ich immer in der ganzen menschenmenge ;) besonderds angefreundet haben wir uns auch mit einem chilenen, sein name ist eduardo und er ist gay. er hat einfach einen super soften charakter und wir hatten schon einige lustige abende zusammen! was auch von vorteil für uns ist, wir haben schon einige kontakte knüpfen können, die für unsere weiterreise sehr hilfreich sind. so haben wir uns schon mit einem chilenen in santiago verabredet, läuft! 
das war teil 1 von "still alive", denn jetzt sind kerstin und ich mit paar workmates zum lunchen verabredet. fortsetzung folgt, sobald ich zeit habe! :)

LG gundula

25März
2015

Auf Reisen

Hi again! 

Sooo, ich bin mal wieder alleine unterwegs. 

Da Gundula und Kerstin einen Job ergattern konnten, wo ich allerdings nicht mit arbeiten konnte, beschloss ich nochmal mit Gundulas Auto auf Reisen zu gehen. Zuerst fuhr ich Richtung Ostküste und schaute mir den Sonnenaufgang am East Cape an. Denn das war der Punkt, wo die Sonne als erstes in Neuseeland aufgeht! Und was soll ich sagen...es war suuuper schön. Da hatte sich das Aufstehen um viertel nach 5 und der krasse Aufstieg zum Lighthouse echt gelohnt! Danach fuhr ich an der Westküste des Zipfels zurück nach Whakatane, wo ich spontan beschloss für den nächsten Tag die nachgebauten Terrassen bei Taupo zu buchen und danach Maggie und Peter nochmal zu besuchen - denn das lag schließlich auf dem Weg zurück. Somit fuhr ich den Tag noch nach Taupo, und bunkerte mir einen freien Platz auf einem Free Campground.

Am nächsten Tag ging es also zu den Terrassen bzw. zu einem Walkway durch einen Thermal Park, wo sich die Terrassen befinden. An sich richtig super gemacht, aber Problem 1 war, dass es so früh war und da die Terrassen heiß sind und es so frueh nun mal nicht so ganz warm ist, konnte man erst mal nur den weißen DAmpf bewundern, der über den Becken aufstieg. Aber gut, ich lief erst mal durch den Rest des Parks ( wenn man das ueberhaupt Park nennen durfte, so klein wie der war) und kam 20 min später zurück. Und tatsächlich..endlich konnte ich ein wenig von den legendären Terrassen sehen!! Yippieh! Also schnell ein paar Fotos geschossen, wenn der DAmpf mal gerade nicht so dicht war, dann ab zurück zum Auto und auf ging es back nach Rotorua - wo natuerlich erst mal wieder getankt wurde, denn schließlich war Rotorua der 2günstigste Ort zum tanken in Neuseeland. Bei den Bentleys angekommen, gab es wieder Maggies super leckere Leftover Quiche. Außerdem lernte ich ihre Freundin aus Auckland kennen, die mir sofort anbot bei Ihr zu schlafen, wenn ich zum Verlassen wieder in Auckland sein sollte. Oh mann, das war wieder sooo lieb! und ich denke, dass ich das Angebot dann annehemen werde. 

Nach einigen interressanten Gesprächsthemen und einem letzten Eierholen später, fuhr ich weiter nach Hamilton, wo ich Gundula, Kerstin, Jana und Dominic traf, um Gundulas Geburtstag dort zu feiern. Ausserdem war es auch gleich ein Abschied von Jana, die Neuseeland am Mittwoch schon verlassen würde.

Nach der langen Partynacht - naja insofehrn man das lang nennen kann, wenn die Clubs um 3 schliessen! JA UM 3!!!  - schliefen wir erst mal unseren Rausch bis 2 aus, assen noh etwas zum Frühstück bzw Mittag und dann machte ich mich auf den Weg ins North Land. Ich fuhr an diesem Tag nur durch Auckland und suchte mir danach ein Plätzchen zum schlafen. Da bot sich doch  ein Free CAmpground ( eigentlich für Self contained, aber heyyy) irgendwo bei Wellsford an. Nach dieser Nacht ging es weiter Richtung Whangarei, wo ich eigentlich in die Abbey Caves Glühwürmchen sehen wollte, aaaaber leider war die Strasse, die dort hoch führte geschlossen. DAs war mehr als ärgerlich! Denn dank meinem Navi, was anscheinend zu der Zeit sehr, sehr unentschlossen war, wo denn jetzt genau die Abbey CAves waren, bog ich x mal in eine falsche Strasse ein. NAja nachdem sich dann ja raus stellte das aus den Caves nichts wurde, fuhr ich weiter nach Paihia, wo ich am Strand chillte, mir einen Frisoerbesuch genehmigte und ins Fitnessstudio ging. Danach musste erst mal wieder eine Bleibe für die Nacht gefunden werden. Diese war in Form eines Free Campgrounds in einem Waldstück auch schnell gefunden. Mann oh mann, der lag aber echt sehr weit weg von der Strasse und wenn da keine anderen Camper gewesen wären, dann wäre ich da auch definitiv nicht geblieben! Aber die Nacht ging gut und ich machte mich auf den Weg nach ganz oben in den Norden von Neuseeland, was sich Cape Reienga nennt. Also ich muss schon sagen, so viel fahren macht auf die Dauer echt keinen Spass!!  Hinzu kommt, dass die Strassen einfach Schei*e sind! Alle 20 min - und das ist jetzt echt nicht übertrieben!- waren 30 Schilder mit "new Seal". Arrgh... man hat dann echt das Gefühl man kommt nicht voran. 

Also, wie gesagt ich war auf den Weg zum Cape und war dann echt froh, als ich dann endlich da war. Die Aussicht war echt der Wahnsinn! einfach super blaues endloses Wasser und eine super schoene Küste. Ein paar Fotos später machte ich mich dann aber auch schon auf den Weg zurück. Und zwar wieder 1,5 Stunden via die selbe Strasse. Das heisst: keine neuen Ausblicke, keine neuen Lookouts...aber naja. Nützt ja nichts. UNterwegs sah ich ein paar Schilder "Sandboard HIre" und beschloss irgendwann mir eins zu mieten und dann die mega Sanddühnen runter zu boarden. Das war ein Spass! Die Dinger haben echt Speed auf den grossen Dühnen bekommen und ich hatte manchmal echt Schiss da irgentwie runter zu rutschen. Aber es ging natürlich alles gut. Was allerdings hart war, war jedesmal der Aufstieg! Da fährt man für 6 sekunden den Hügel runter, kommt voller Sand glücklich unten an und dann.... climbing back with the board. Fuck! Aber die darauf folgenden Trips runter machte das alles ja wieder wett. 

Nach 2 Stunden gab ich das Board zurück und fuhr wieder weiter zu dem Campground von letzter Nacht. Zwar waren unterwegs ein paar billige Campgrounds, aber ich muss sagen, da bin ich echt zu geizig für. :) Joar und jetzt liege ich gerade im Auto, schaue an die Decke und denke Mensch, dich stoert jetzt nicht mal mehr die niedrige Decke von Gundulas Odi! Ich habe echt gedacht, dass mich das jeden Abend aufregen wird, aber, surprise, irgendwie doch nicht. :) 

So jetzt werde ich mal schlafen gehen. Morgen erwarten mich wieder die Strassen des Grauens... 

Gruss Sabine

16März
2015

Work work work

Wir sind mal wieder am Arbeiten, diesmal für Kiwibeeren. Kiwibeeren? Ja, die gibt es wirklich! Unsere Aufgabe besteht darin, diese Beeren der Größe nach zu sortieren und dann abzupacken. Easy going, 10 Stunden am Tag. Meistens. Denn innerhalb der letzten Nacht erreichte ein zweiter Zyklon die Ostküste Neuseelands. Diese Zyklone haben schon immense Schäden auf den südpazifischen Inseln angerichtet, es gab zahlreiche Tote. Angesichts dessen, dass die Kiwifrucht extrem empfindlich ist und die Saison der Kiwibeere nur maximal zwei Wochen anhält, hat man im Vorfeld der Zyklone schon alles nach Möglichkeit geerntet, was möglich war, hatte man doch Angst, enorme Einbußen in der Ernte zu machen. Allerdings hatten wir extremes Glück und beide Zyklone sind weiter östlich als gedacht geblieben, nur das East Cape um Gisborn herum hat die Zyklone als starker Sturm abbekommen. Gott sei dank!!

Angesichts dessen, dass nun aber so viel Frucht geglückt wurde, haben sich unsere Pläne schon wieder geändert.
Nachdem wir letzte Woche unsere Einführung im Packhaus hatten, bekamen wir noch am selben Tag das Angebot von Wes, dem Manager vom Hostel hier, in dem Packhaus zu arbeiten, in dem wir nun tätig sind. Alles kein Problem, wir wollten sowieso nur eine Woche bleiben, bevor wir dann weiter ans East Cape gegangen wären, als erste Menschen der Welt den Sonnenaufgang des neuen Tages sehen. Hammer!

Gestern allerdings, als wir gerade mitten in der Planung waren, bekamen wir eine SMS von unserem eigentlichen Hauptarbeitgeber Eastpack, die Kiwifruchtsaison startet nicht wie geplant am 23. Sondern am Mittwoch, also Morgen. Na herzlichen! Denn eigentlich hätte ich diese eine Woche am East Cape wirklich gerne zur Erholung genutzt, werde ich in der Kiwisaison doch 3 Monate ohne Pause 6 Tage die Woche arbeiten. Aber was soll's, so ist das nunmal. Ab morgen dann also, packen wir's!

Ansonsten gibt es nicht mehr viel neues zu erzählen. Ich habe meine Zeit bei der Wwoofingfamilie durchgezogen, ich habe keine Ahnung wie. Wenn Leute wissen wollen, wie meine Familie so war nenne ich immer nur einen Namen: Ludolfs. Meine Familie erinnert mich extrem an die Ludolfs. Das liegt daran, dass dort ähnliche Zustände, aber in abgeflachter Form, herrschten. Man traf sich in der Mitte beim Vater, hatten alle Kinder um ihn herum gebaut, um an Oldtimern zu schrauben, sowohl Autos als auch Trecker. Als ich deren Schuppen für die Trecker das erste mal gesehen habe, wäre ich fast vom Glauben gefallen. Zwischen 20-30 perfekt gepflegte und fahrtüchtige Oldtimer aus aller Welt von jeder Marke standen dort direkt vor meiner Nase. Einfach unglaublich!
Noch am selben Tag wurde mir das Oldtimerauto vom Opa vorgeführt, ein roter Ford im "Der große Gadsby"-Style. Was für ein Prachtstück. Ob ich mal damit fahren wolle? Wolle? Muss!
Somit war mein erstes manuelles Auto hier in Neuseeland ein Oldtimer mit drei Gängen. Warum auch nicht?
An meinem letzten Tag, ich war schon extrem froh, gehen zu können, wurde mir dann noch eine zweite Scheune, die der Autos gezeigt. Als ich diese allerdings betrat war ich nicht von dem roten Falcon, dem kleinen Mini in Mr. Bean-Format oder den 6 anderen (ebenfalls perfekt gepflegten) Oldtimern umgehauen, nein. Das absolut unglaubliche waren einfach die Wände, vollbepackt mit Bierdosensets. Bierdosen-Sets? Ja, auch das habe ich hier in Neuseeland dazu gelernt, es gibt Sammelsets von Bierdosen. Und als ich da so stand und nicht wusste, wohin ich zuerst gucken sollte säht man mir, dass ich gerade die weltgrößte Sammlung eben dieser Sets bestaune. Selbst eine der zwei ersten Bierdose der Welt hatte dieser Sammler, geschätzter Wert der Bierdose liegt bei 7.000$, geschätzter Wert der gesamten Sammlung: 100.000$. Ist das zu fassen? Ihr habt keine Ahnung, wie heruntergekommen das Haus der Familie aussah, die Kinder bekommen nichts vernünftiges zu essen, aber in sowas, Bierdosen und Oldtimer, da können sie ihr Geld investieren? Ich dachte wirklich ich spinne! Generell herrschten dort in der Familie ganz komische Zustände, kaum zu beschreiben und falls dich würde dieser Eintrag zwei Kilometer lang werden. Haltet euch einfach die Ludolfs vor Augen und ihr wisst, was ich meine. Nur die kleinsten Kinder, Jack, Sophie und Natalie, waren zuckersüß. Mir hat es Spaß gemacht mit ihnen zu spielen und den Tag mit ihnen zu verbringen, nach dem ersten Kühe melken. Aber die Eltern ... Ludolfs halt!

Ich bin also extrem stolz auf mich, dass ich diese eine Woche dort gut überstanden habe und kann das Wwoofer-Paar, welches nach nur die Familie erreichte, gut verstehen, haben sie nach 2h schon nach einer neuen Familie gesucht. Ich habe lieber in meinem Auto geschlafen als im Haus, das heißt dich was!
Egal, diese Zeit ist nun vorbei und die Kiwisaison startet. Ich bin extrem gespannt, wie hart es werden wird!

Kerstin
10März
2015

Next Wwoofing adventure

Hi everybody!

Also wie Kerstin schin berichtete, ich war wwoofen. Und zwar war ich bei einem aelteren Ehepaar ( mal wieder) zwischen Rotorua und Tauranga so ziemlich im Niergendwo. Maggie und Peter Bentley hatten dort eine kleine Farm mit ein  paar Huehnern, Kuehen, einem Kaninchen, 2 Esel, ein Pony und 2 Terriern namens Olive und Stanley. Ich hatte dort wieder mein eigenes Schlafzimmer mit Queensize Bett und ein eigenes Badezimmer. Yihaaa!

Meine Aufgabe war es morgens um 8 mit dem kleinen Quadartigem Auto runter zu den Huehnern zu fahren, diese zu fuettern und die Eier einzusammeln. Ausserdem bekamen die beiden Esel und das Pony mit jeweils 2 Aepfeln zu versorgen. Natuerlich durften bei diesen morgendlichen Ausfluegen die Hunde nicht fehlen. Denn schliesslich musste ja so als Hund kontrolliert werden, dass die Huehner auch ja nichts Leckereres als man selber bekommen. ;) Fertig mit den Huehnern ging es wieder bergauf zurueck zum Haus und zu dem Kaninchen.

Wenn dieses erledigt war, durfte ich meinem Arbeitssinn freien Lauf lassen. Am ersten Tag ging ich mit Berry, einem aelteren Herren, der bei den Bentleys auf dem Grundstueck in einem Motorhome mit seiner Frau Jo und dem Hund Chloe lebte, Avocadobäume schneiden. Eine echt schweisstreibende Arbeit bei 30 Grad. Den groessten Teil der anderen Tage verbrachte ich im Garten. Und da gab es echt reichlich zu tun! Denn Maggie hatte letztes Jahr einen schweren Unfall und brach sich das Bein. Dieses verheilt aber leider sehr schlecht, weshalb sie sehr, sehr beeinträchtigt ist . Dementsprechnd sah auch ihr Garten aus, in dem seit 5 Monaten keiner mehr gearbeitet hatte. Sprich: sehr viel zu tun fuer mich! :) Maggie und Peter kochten jeden Tag absolut super leckeres Essen. Zum Mittag wurde immer ein kleines Lunch gegessen und abends dann big Dinner. Nach dem Essen sassen wir noch jeden Abend lange zusammen , redeten viel ueber Gott und die Welt und schauten gemeinsam Maggies Serie, wobei sie jedesmal foellig exited war, wie sich das Blatt wendete und es denn weiterging. Die beiden waren ein absolut klasse Ehepaar. Wie sie miteinander umgehen..ach einfach suess! Ausserdem sind sie auch so Leute die gerne reisen. Sie waren sogar in der ANTARKTIS! Wer bitte kommt auf die Idee in die Antarktis zu fahren?? :D

Die beiden haben neben dem Haus auch noch eine kleine Wohnung in Rotorua, die sie für Wwoofer zur Verfügung stellen. Denn weil die Zwei so weit Außerhalb wohnen und da wirklich NICHTS ist, haben sie es so geregelt, dass die Wwoofer zuerst bei ihnen arbeiten und dann in die Wohnung können, um dort die Gegend zu erkunden und Aktivitäten zu machen. Eine richtig super Sache! In meinem Fall war es jetzt so, dass ich 4 Tage bei den Bentleys gearbeitet habe und 3 Tage in der Wohnung leben durfte. Ich durften sogar die Mountainbikes benutzen. :)

Am Freitag brachte Maggie mich zur Wohnung, wo ich mich erst mal etwas einrichtete, sofern es von der Anzahl meiner wenigen Sachen moeglich war. xD DAnach erkundete ich erst mal ein wenig Rotoruas Shoppingmeile, wo ich doch glatt ueber ein paar neuer Vans stolperte und mich verliebte. Dann mussten die ja auch LEIDER gekauft werden... aber nicht so wild, denn ich brauchte wirklich neue Schuhe! Meine super duper Warehouse Schuhe (Hust)  fuer 15 Dollar fielen naemlich schon auseinander. DAnn wurde noch etwas Verpflegung, sprich Aepfel und co eingekauft und es ging zurueck in die Wohnung. Dort angekommen beschloss ich erst mal mir 2 Teile von Herr der Ringe anzuschauen. Ey zu meiner Verteidigung: es hat geregnet, also konnte man eh nichts draussen machen und 2. man muss ja auch schliesslich mal Herr der Ringe Sehen, wenn man im Land der Kulissen ist!

Am 2. Tag holte mich Peter um 10 Uhr ab und nahm mich mit zu einer Canopy Tour. Eigentlich hatten er und Maggie die Tour geschenkt bekommen, aber da Maggie im Moment nicht dazu in der LAge ist und es in naher Zukunft auch nicht sein wird, hat Peter mich dazu eingeladen. Soooooo Suuper Lieb!! Die Tour war richtig toll. Wir sind dazu als Gruppe in den native Forest gefahren und durften durch die Baumkronen zippen und ueber Bruecken klettern. Die laengste Zip Line die fuhren war 220 meter lang. Ich sag euch DAS FETZT!! Ausserdem lernten wir viel ueber die Tier- und Pflanzenwelt des native Forest und ueber die Raubzeugbejagung dort. Das war richtig interressant. Denn so viele Fakten wurden erzaehlt, was ich niemals gedacht haette. Zum Beispiel , dass es von diesem gruenen flugunfaehigen Vogel mit 3 Augen ( sein Name ist mir leider entfallen- und nein es ist nicht der Kiwi xD) nur noch knapp 260 Stueck in ganz Neuseeland gibt. Echt krass! Auch insgesamt, wie sich die Vogelwelt zum negativen Dank Oppossum und Ratten entwickelt hat. Wenn man da bedenkt, dass damals James Cooks Mannschaft nicht an Land schlafen konnte, weil die Voegel einfach zu laut waren! Der Wahnsinn!! An dem Tag bin ich noch kurz zur Westpac gefahren und wen treffe ich doch tatsaechlich da?? Kerstin Schmidt! Sie kam noch mit in die Wohnung, wo ich sie erst mal mit essen versorgte, wir die neusten Neuigkeiten - insbesondere Ihrer "TOLLEN"  Wwoofing Familie - austauschten und uns den 3. Teil Herr der Ringe anschauten. Danach musste sie leider weider los, da sie morgens frueh raus musste, um zu melken.

Mein Sonntag sah so aus, dass ich morgens um 9 Uhr abgeholt wurde zum Raften. Eigentlich wollte ich ja den River in TAuranga raften, weil der laut Peter, der mal Raftguide war, der Beste sein soll und nur 26 Tage im Jahr beraftet werden kann. Aber da ich die die Einzige war, die an dem Tag gebucht hat, wurde ich zum anderen River in Rotorua zum Raften mitgenommen. Das war aber auch echt suuuper geil! Wir sind Stromschnellen und Wasserfaelle geraftet. Zwischenzeitlich gab es kleine Schwimmausfluege und kleine Aktionen, bei denen wir mit den Schlauchbooten zurueck in die Wasserfaelle fuhren, wobei die Leute in den ersten beiden Reihen ( sprich auch Mir xD)  ordentlich nass wurden. Das Highlight der ganzen Tour war ein 7 Meter Wasserfall, den aber alle Boote erfolgreich ohne Turnovers meisterten. Die Tour war amazing und hat einfach Spass gemacht und das Beste war, FOR FREE! Denn Peters Freund arrangierte es, dass ich diese Fahrt kostenlos und das Geld vom anderen Raften wiederbekam. So super toll! Nachdem ich wieder trocken und in der Wohnung war, beschloss ich zum Shellmarket zu gehen, was ein kleiner Flohmarkt am Lake war. Zwischenzeitlich hatte ich die Idee einen Eiercognac  fuer Maggie und Peter zu machen und kaufte dafuer alles gegebene ein. Am Ende das Abends hatte ich dann einen super leckreren Eiercognac. Ich finde es einfach schoen, wenn man etwas persoenliches nochmal zum Abschied schenkt. Vor allem bei sooo lieben Menschen, wie Maggie und Peter!

So, fuer den naechsten Tag, dem Montag, hatte ich Dirt Bike gebucht. DA war ich ja mal gespannt drauf. Ich fuhr mit dem Mountainbike erst mal eine halbe Stunde, bis ich dort war. Dann wurden ich und 3 andere erst mal mit Hose, Dirtstiefeln, Pullover, Brustschutz, Handschuhen, Helm und Brille ausgestattet. Dann bekam jeder ein Motorbike und ab ging es auf die Uebungsbahn. Mann, mann bin ich froh, dass das Ding nur 2 Gaenge hatte! Ansonsten waere ich auf die kurze Zeit echt ueberfordert gewesen. xD Also , als es denn bei allen klappte zu fahren, ging es los ab ins Gelaende! Und das war einfach geil! Es ging ueber Stock, Stein, Bergauf, bergab, durch Wald, durch Sand, durch Pfuetzen usw... Alles klappte echt super, nur einmal setzte ich mein Bike in den Busch. Es war aber nichts passiert. Gott sei Dank! Die Tour hatte ihrem Namen dann alle Ehre gemacht. Denn als wir nach 1,5 Stunden wider an der Station waren, sahen wir alle nicht mehr ganz so sauber aus. Also bei Mama hatte ich so nicht ins Haus gedurft xD  Spaeter fuhr ich zurueck zur flat, um dort aufzuraeumen und meine Sachen zu packen, denn Peter wuerde bald kommen die benutzten Bettlaken abholen und sich zu verabschieden. Und danach wurde ich auch schon von Kerstin abgeholt, um zum Training im Packhaus zu gehen. Als Peter dann da war, bekam ich sogar von den beiden einen Jadestein zum Abschied! Oh mein Gott....da war ich ja echt sprachlos. Soo lieben Dank! Und Gott sei Dank hatte ich den Cognac gemacht, dann fuehlte ich mich wenigstens nicht ganz so ..naja schlecht kann man das nicht nennen. Aber ich glaube ihr wisst was ich meine. Spaeter holte Kerstin mich dann ab und dann gings ab zum Packhaus, wo wir feststellten, dass wir so ziemlich die blondesten, sowie die groessten Maedels waren. xD

Ja das soweit von mir mal wieder. ;)

Gruss Sabine  

 

02März
2015

Viel erlebt!

Oh man, was hat man die letzten Tage nicht alles erlebt? 

 

Den Skydive konnten wir erst zwei Tage später als geplant durchführen.  Ärgerlich, hatten wir doch jeden Tag bis zum Konzert ins kleinste Detail geplant! Egal, denn das, dieser Fallschirmsprung aus über 4,5 km Höhe aus einem kleinen gelben Flugzeug heraus, war das Geilste, was ich je gemacht habe! Über eine Minute lang freien Fall,  der Druck auf den Ohren ist kaum auszuhalten und du siehst, wie die Wolken, der Lake Taupo und all die anderen Dinge, wie Häuser, Straßen und Bäume immer näher kommen. Einfach unbeschreiblich geil!! Diese Erfahrung gemacht zu haben, das war all das Warten und das Geld wert. Allemal!!!! 

Direkt danach ging es für uns in Richtung Hamilton, kleinere Sachen besorgen und Anja und Janina nach all der Zeit auf deren Pferdefarm zu besuchen. Ein wirklich gelungener Abend! Man saß zusammen, redete über alles, was die letzten Wochen/Monate passiert war und trank -wie solls auch anders- schön Wein dazu. Herrlich!! In ca 2 Monaten, wenn die beiden ihr Reisen, welches sie kurz nach unserem Treffen starteten, beendet haben, werden wir uns auf jeden Fall wieder treffen. Und ich muss sagen: ich freue mich schon riesig, sie wieder zu sehen!! 

Am 26. Erreichten wir dann endlich Auckland. Eeeeendlich!!!!! Denn mit dem Eintreffen in Auckland realisierte man erst so richtig: Morgen steigt das Konzert! Wie lange feiern wir nun schon darauf hin? Die Tschechen bei unserer Arbeit in Hastings erzählten uns das erste Mal vom Konzert. Das war im Dezember! Und nun sollte das alles morgen statt finden? Unglaublich!! Aber auch das Wiedersehen mit all den Leuten, die wir das letzte Mal in Queenstown Anfang des Jahres sahen war alle Mal ein Grund der Freude. Wie hatte ich mich schon auf Rebecca, Jana und Dominik gefreut? Und Laura, Luca, Marie! Endlich kann man wieder über alles albern, Geschichten austauschen (die ja besonders von Dominik göttlich sind!) Und einfach mal wieder abhängen. Okay, saufen. Ich war drei Nächte in Auckland, jede davon wurde getrunken. Mit dabei waren auch Dario, ein Brasilianer mit asiatischen Wurzeln, und -zumindest die letzte Nacht- Phillip, ein Deutscher, der mit den anderen ein Zimmer teilte. Natürlich erlebte man coole Sachen, aber das Beste ist und bleibt nunmal das Future Sound System. Alter, das Konzert war einfach nur der HAMMER!! Auch wenn verhältnismäßig wenig los war, angesichts unseres Alkoholpegels und der guten Laune konnte uns einfach nichts den Abend verderben. Eher im Gegenteil, als Rebecca und ich von einem Polizisten dazu gebeten wurden, herunter zu fahren -nicht wirklich begründet-, ging der Abend erst richtig los! Man feierte tüchtig, lernte neue Leute kennen und genoss einfach die Musik von den DJs, wie Avicii, Martin Garrix und Afrojack. Einfach genial! Nur war es viel zu früh vorbei ... Das Geld für die Karte würde ich auf jeden Fall noch ein zweites Mal investieren! Man, hatten wir unseren Spaß!!

 

Am übernächsten Tag, nach einer weiteren nacht der Feierei, verließen Sabine und ich Auckland. Leider mussten wir uns von Marie, Laura und Rebecca für länger verabschieden, würden alle bis Mittwoch Neuseeland verlassen haben. Extrem schade! Macht nichts, das Wiedersehen in Deutschland steht schon. Gott sei dank! 

Auch das Wiedersehen mit Jana und Dominik ist schon geplant. Ich bleibe gespannt, welche neuen Storys von Dominik mich dann erwarten ;) 

 

Momentan befinden Sabine und ich uns beide nahe Rotorua, wwoofen. Dabei ist jede von uns auf einer anderen Farm tätig. Ich bin bei einer siebenköpfigen Familie auf einer Kuhfarm unter gekommen. Babysitting und Kühe melken ist angesagt! Die Arbeit macht bislang echt Spaß und auch die Familie als solche ist eigentlich echt super. Aber irgendwie belegt mich die ganze Zeit so ein komisches Gefühl. Denn jetzt, mit meinen 19 Jahren, kann ich endlich verstehen, warum meine Mutter mich und meine vier Geschwister immer so dazu gedrängt hat, das Haus sauber zu halten. Ich konnte nie so ganz verstehen, warum ich komisch angeguckt werde, wenn ich sage, dass wir so viele Kinder sind, aber nun kann ich es. Klar, es muss nicht alles blitzblank sein und wie bei den Messis sieht es hier nun auch nicht aus, aber ich weiß nicht ... Ich habe hier ein extrem komisches Gefühl und ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich meine Woche, bevor ich wegen des Jobs nach Te Puke muss, komplett voll machen werde, oder schon eher flüchte.  Aber das ist doch irgendwie nicht Sinn der Sache, oder? Das würde mir auch extrem gegen den Strich gehen, möchte ich meine Zeit hier auf jeden Fall durchziehen. Aber wie soll ich, wenn ich mich nun, nach einem Tag schon so unwohl fühle? Anderer Seits sind es nur noch 6 mal um 5 Uhr aufstehen und das alles ist durchgestanden.  Ich denke, dass ich meinem Durchhaltegefühl nachgehe und diese Zeit hier vollende. Kann man doch nur drauß lernen, oder? Versprechen kann ich aber nichts ... man wird sehen!

 

Kerstin

23Februar
2015

Skydive?

Ja hallo alle zusammen!

 

Ich befinde mich gerade vor dem Gebäude der "Skydive Taupo"-Firma und warte ... auf besseres Wetter. Hört sich blöd an, ist aber so. 
Seit Vorgestern sind wir in Taupo, nachdem wir am 22. die Fähre von Picton nach Wellington genommen hatten. Gestern dann sollte eigentlich unser großer Sprung stattfinden: Aus 15.000 Fuß Höhe mit über einer Minute freien Fall der Erde entgegen. Adrenalin pur! Aber leider leider spielt das Wetter nicht mit. Wolke vor Wolke schiebt sich über unser Absprunggebiet, keine Chance zu Spingen. Dabei waren wir schon so nah dran! 

Nachdem unser Sprung von anfänglich 12 Uhr mittags auf 4 Uhr nachmittags verschoben wurde, bereitete man uns schon komplett vor. Man drehte den Anfang unseres Videos, erklärte uns 5 Mal die Sicherheitshinweise und steckte uns in das Outfit für den Fallschirmsprung. Aber neeeeeeeeein, eine Wolke und wir konnten und wieder ausziehen. So ein  Mist!

 

Gerade haben wir es halb 11 morgens und wir warten wieder. Eigentlich sollte der Sprung um 8 Uhr abgewickelt werden und was ist? WOLKE! Einziger Vorteil bei dem Ganzen ist, dass ich das freie WiFi nutzen kann und sich meine anfängliche Angst nun komplett verflogen hat. Gut so! Trotzdem, wir müssen heute eigentlich schon weiter, können wir den Sprung heute überhaupt noch machen? Ich hoffe von wohl! Drückt uns bitte bitte die Daumen, dass das noch was wird und wir heute noch nach Hamilton fahren können!!! Schließlich müssen wir Übermorgen schon in Auckland sein: Avicii ist angesagt! Wie soll das nur werden?


Kerstin

21Februar
2015

Der Abel Taseman

Tag 1

War absolut erste Sahne!

Wir wurden gegen 10 Uhr vormittags zum Startpunkt des Walks gebracht, von da aus sollte der Weg zu unserem ersten Camp Anchorage ca. 2,5 – 3 Stunden betragen. Der Weg war extrem einfach zu laufen, nur leichtes auf und ab, geniale Aussichten und die Stimmung war gut.
Bereits am ersten Tag viel auf, wie viele Personen diesen Track besuchen. Denn neben dem normalen Wanderweg gibt es auch noch die Möglichkeit, den Abel Taseman per Kanu zu „fahren“, oder ihn einfach nur als Tagestrip zu unternehmen, was ebenfalls SEHR viele machen. Egal, wir gehen unseren Weg, das soll schon werden!

Als wir dann in unserem Camp ankamen, hatten wir noch genug Zeit, unser Zelt schön in Ruhe aufzubauen, den geilsten Sandstrand, den ich je unter meinen Füßen hatte, zu genießen und noch einen kurzen Abstecher zu einem ca. 45 min entfernten Aussichtspunkt zu machen. Abends saß man zusammen mit anderen Wanderern bzw. Kanuten und genoss sein Abendessen, bevor es dann um halb 8 ins Bett ging. Ja, so früh! Denn auch wenn der Weg wirklich kein bisschen anstrengend war – selbst mit dem voll bepackten Backpacker auf dem Rücken! - war man einfach so müde, dass es kurz nach der Sandmännchenzeit hieß: Ab ins Bett!

 

Tag 2

War die reinste Hölle!

Schon morgens waren wir absolut im Eimer. Von der schönen Federkernmatratze in unserem Rusty hin zur fingerdicken Isomatte auf steinhartem Boden, das war schon eine echte Umstellung! Aber halb so schlimm, hätten wir nachts nicht Besuch von einer Maus bekommen. Diese hat es zwar nicht IN unser Zelt geschafft, aber in die „Zwischenwand“, also zwischen dem Fliegennetz und dem Regencape. Man, hat die vielleicht genervt! Immer von einer Seite des Zeltes zur anderen geflitzt und dann noch dieses Knabbern! Könnt ihr euch vorstellen, wie nervenaufreibend es ist, wenn man versucht zu schlafen und eine Maus direkt vor der eigenen Nase versucht, sich in euer Zelt zu beißen? Viel Schlaf war da nicht!
Dann, so gegen halb 11, machten wir uns auf den Weg zum zweiten Campside, Onetahuti. Wir wussten, dass der Weg schwer werden würde, aber wir hatten ja keine Ahnung!
Denn das Problem bei uns war, dass wir nicht auf die Gezeiten geachtet haben, die für diesen Track von äußerster Bedeutung sind. Wir hatten nunmal nur ein kleines Zeitfenster, in dem wir diesen Walk machen konnten, und wir mussten ihn so buchen. Das hatte zum Problem, dass wir tagsüber immer Hochwasser hatten und Abkürzungen durch das „Watt“ nicht nehmen konnten. Also wurden aus 4h laufen gleich 6. Dazu kam dann noch, dass Sabine und ich uns dazu entschieden, kleinere Abstecher zu machen, sodass wir letztendlich ca. 7,5 – 8 Stunden unterwegs waren. Alles kein Problem, wären da nicht diese verfi**ten Berge gewesen!
Wenn du bemerkst, dass du für deinen Weg zum Camp doppelt so lange brauchst, als eigentlich eingeplant, ist deine Laune schon nicht mehr so gut. Wenn es dann aber auch noch die gesamte Zeit EXTREM steil bergauf und bergab geht, glaubt mir, dann ist nichts mehr mit guter Laune und Aussicht genießen! Dann wollt ihr nur noch auf schnellstem Wege nach „Hause“ und ins Bett. Selbst das mega geniale Wetter, welches wir hatten, hebt eure Laune nicht mehr, sie verschlechtert sich dadurch nur noch. Mit einem ca 7kg Backpacker auf dem Rücken bei 26°C und strahlendem Sonnenschein den Berg hochkrachseln macht dann doch nicht sooo viel Spaß.
Das absolut deprimierenste war aber, dass die ganzen „Tagestrippler“, die mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken, einem dicken Lächeln im Gesicht und nicht einer einzigen Schweißperle auf der Stirn den gleichen Abschnitt laufen, einem das Gefühl geben, absolut unsportlich zu sein. Und wenn einem dann noch JOGGER entgegen kommen, glaubt mir, dann ist total vorbei!
Gegen halb 7 abends erreichten wir dann Onetahuti. Das Camp war echt schön, wieder direkt am Strand gelegen und das Beste: Wir konnten unser Zelt auf Sand aufbauen! Perfekt für die Nacht. Als wir dann so unser Abendessen genossen sahen wir das Elend schon kommen: Schon wieder eine Maus, der Größe nach eher eine Ratte. Na super! Egal, wir waren einfach so unglaublich fertig (und hungrig!), wir haben uns nach einer riesigen Mahlzeit nur noch ins Zelt geschmissen und geschlafen. Natürlich nicht ganz ohne von der Maus geweckt zu werden, die es ebenfalls extrem gemütlich im Zwischenraum unseres Zeltes fand. Warum wir uns sicher sind, dass es eine Maus und keine Ratte war, obwohl das Viech so riesig war?

Tag 3

Endlich wieder angenehmer!

Noch in der Nacht dachte ich, dass diese Maus aber ungewöhnlich stark stinken würde, entschwebte aber recht zügig wieder in meine Traumwelten, ohne schlechte Gedanken. Morgens entdeckten wir dann den Grund des Gestankes: Mäusekot!
Diese Maus (und nun konnten wir sicher sein, dass es eine Maus war!) hat allen Ernstes in die Zwischenwand von unserem Zelt geschissen, ist es denn die Möglichkeit?! Nicht aufregen, nur noch diesen Tag laufen, und dann ist es geschafft!
Und ich muss sagen: Dieser Tag fiel mir wieder extrem einfach! Es war absolut nicht mehr so steil wie am Vortag, man wusste, dass es nur noch ein kurzer Weg zum Endpunkt, von dem man per Wassertaxi abgeholt werden würde, war und konnte die atemberaubende Aussicht auf die vielen kleinen Buchten mit goldenem Sandstrand genießen. Und glaubt mir, diese Strände sind wirklich golden! Dazu noch das türkise Meer des Pazifiks und die Aussicht ist perfekt. Auch waren weniger Personen auf dem Track unterwegs, man konnte die Geräusche der Natur wesentlich besser genießen. Die Grillen hier sind so unglaublich laut, so etwas habe ich noch nie gehört! Und dazu noch die tropischen Klänge der Vögel … Besser kann es kaum kommen! Obwohl, doch! Denn nun war der Backpacker, der besonders mir extreme Probleme bereitete, nur noch eine Feder auf den Schultern bzw. auf der Hüfte. Dieser Tag konnte nur perfekt werden!

Gegen 4 Uhr nachmittags kamen wir in Kaiteriteri an, der Walk war vorbei, alles überstanden. Was lässt sich rückblickend sagen?

 

Dieser Walk war total unnötig, aber alle seine Mühen wert. Auch wenn ich jedem raten würde, einen anderen der Great Walks zu wählen, denn dieser war total überlaufen! Ich dachte, dass man außer auf den Campsides das Gefühl haben würde, alleine zu sein, der Natur überlassen. Dem war aber definitiv nicht so! Viel zu viele Menschen auf den engen Wegen unterwegs. Ebenso sollte man die Campsides besser legen, den richtigen Backpacker haben und ein Auge auf die Gezeiten haben, das macht wirklich sehr viel aus! Besonders der Backpacker ist wichtig, meiner hat mich um den Verstand gebracht und selbst jetzt tut meine Hüfte noch ein wenig von dem Druck des Packers weh. Ansonsten ist der Abel Taseman aber ein wirklich schöner Walk der abwechslungsreiche Aussichten bietet. Mal läuft man durch steile Berge, mal direkt am Strand entlang.
Ich für meinen Teil kann sagen: Nie wieder! ... Oder?

Gerne würde ich noch einen der 9 anderen Great Walks machen, aber dann werde ich wahrscheinlich die Chance der Tagestour nutzen, bei der ich weiß, dass ich abends schön in meinem Bett schlafen kann und nur halb so viel Gepäck auf dem Rücken tragen muss. Allemal waren diese drei Tage eine Erfahrung wert, aber anders, als ich gedacht hatte. Klar, ich wusste, dass es kein Zuckerschlecken werden würde, aber der Taseman soll noch der einfachste Great Walk sein, wie sollen dann die anderen werden?! Nein danke, da verzichte ich doch lieber und sage „Hut ab!“ vor allen, die diese Strapazen schon mehrmals auf sich genommen haben und die Tracks bei höheren Temperaturen gemeistert haben. Ich bewundere euch!

 

Kerstin


 

18Februar
2015

Lasst den Walk beginnen!

Wir haben es geschafft, wir sind beim Abel Taseman und guten Mutes, morgen die dreitätige Wanderung anzutreten. Wie wird das alles wohl werden, wird es sehr anstrengend? Fragen über Fragen, die ich wohl erst in ein paar Tagen werde beantworten können …

 

Jetzt gerade sitze ich in Motueka in der Bücherrei und nutze das freie WiFi hier. Göttlich! Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie scheint es hier in Neuseeland echt nicht so leicht zu sein, freies Internet zu finden, wie es in Deutschland der Fall ist. Kein Wunder also, dass ich kaum noch dazu komme, euch auf dem Laufenden zu halten!

 

Nachdem wir aus Dunedin raus sind, besuchten wir die Dragon Eggs, die ihren Namen alle Mal wert sind! Ungewöhnlich runde Steinformationen direkt am Strand, einfach genial!
Bereits am selben Tag trafen wir abends beim Mt Cook ein, wo wir am nächsten Tag eine dreistündige Wanderung auf uns nahmen. Und ich muss sagen: Der Umweg hat sich echt gelohnt, trotz der 20$-Strafe, die wir wegen unerlaubtem „Wildcamping“ zahlen mussten!

Der Mt Cook ist ein gigantischer Berg mit weißer Schneekuppe und kleinem Gletscher, der in einen kleinen See am Fuße endet. Irgendwie total komisch, sich in langer Jeans uns T-Shirt tot zu schwitzen, während im tonfarbenen See direkt vor einem Einschollen schwimmen. Und immer wieder konnten wir Geröll und Schnee den Berg runter rollen hören und sehen, mega genial!


Nach dem Mt Cook ging es für uns weiter zum Lake Tekapo, der für seine türkise Farbe berühmt ist. Stimmt schon, türkis war er alle Mal, aber nach dem Hokitika Geroge mit seiner unbeschreiblichen türkisen Farbe konnte mich dieser See nicht so wirklich vom Hocker reißen. Egal, eine Attraktion mehr gesehen. Außerdem war alleine die Autofahrt, die uns auch entlang des Drehortes von „Rohan“ aus Herr der Ringe führte, diese Reise wert. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, so schnell in einem Land so unterschiedliche Landschaften sehen zu können! Mal sieht man schneebedeckte Berge umringt von verdorrten Wiesen und im nächsten Augenblick denkt man man sei in Irland, mit seinen kleinen, von saftig-grünem Graß bedeckten Hügeln und Klippen, die in den türkisen Pazifik enden. Okay, letzteres passt nicht so zu Irland, aber ich denke ihr wisst, was ich meine. Teilweise hatten wir beiden Mädels schon echtes Heimatgefühl, dank einer flachen, grünen Landschaft mit Kühen und Windrädern. Doch kaum fährt man 20 Minuten weiter befindet man sich mitten in einem riesigen Waldgebiet, das Berge bedeckt, und weitere 2 Stunden Autofahrt später denkt man man sei von riesigen Dünen umzingelt, die einen an Saudi Arabien erinnern. Was passiert hier mit uns?

Nach dem Lake Tekapo fuhren wir auf direktem Weg nach Christchurch, der größten Stadt auf der Südinsel. Leider wurde diese Stadt (ich denke) 2010 von einem Erdbeben erheblich in Mitleidenschaft gezogen, was man bis heute noch sehen konnte. Sobald man die Stadtgrenze durchfuhr machte sich irgendwie so ein komisches Gefühl in uns breit: Zerstörte Häuser, eingestürzte Kathedralen und überall Bagger, die versuchen, wieder einen Stein auf den anderen zu setzen. Ja, das Erdbeben hat wirklich einiges angerichtet und uns war klar, dass keiner von uns länger als nötig dort bleiben wollte.Also buchten wir für den nächsten Tag eine Whale-Watching-Tour in Kaikoura und flüchteten förmlich aus Christchurch.

 

In Kaikoura angekommen ging es unserer Laune schon erheblich besser, durften wir während der Autofahrt wieder wunderschöne Landschaften bestaunen. Auch die kleine Stadt an sich ist wirklich eine Augenweide!
Zügig machten wir uns auf den Weg, zur Anlegestelle der Tour zu kommen. Würden wir wohl wirklich Wale sehen können? Das kann doch nicht, oder? Einfach so, direkt vor der Küste sollen so viele Wale sein, dass sich die Anbieter der Touren so sicher sind, dass sie glatt eine 80%ige Rückerstattung des Preises anbieten, sollte man keinen Wal sehen. Das geht doch einfach nicht! Oder?
Bereits nach 15 Minuten auf dem Wasser sollten wir des Besseren belehrt werden, als wir einem Pottwal beim Abtauchen zusehen durften und atemberaubende Fotos von seiner Schwanzflosse schießen konnten. Ich habe einen Wal gesehen!
Und besser noch: Keine 5 Minuten später waren wir umzingelt von mindestens 50 Delfinen und glaubt mir, ich übertreibe nicht! Sie spielten umher, umzingelten das Boot, sprangen und hatten sichtlich Spaß dabei, uns zu unterhalten. Ich kann euch nicht sagen, wie lange wir dort einfach nur trieben und uns von diesem Anblick haben verwöhnen lassen, als die Aufregung wieder groß wurde, hatte man erneut einen Pottwal gesichtet. Ruck zuck ging es zu dem GPS-Signal und da! Schon wieder einer!
Ich kann euch sagen, auch wenn die Tour 150$ gekostet hat, sie war definitiv jeden Cent wert!

 

Gestern Abend dann sind wir noch bis nach Blenheim durchgefahren, wo wir die Nacht verbrachten und heute hier her gefahren sind. Tja, und nun? Nun gönnen wir uns nach Tagen mal wieder ein Hostel, laden alle unsere elektronischen Geräte auf und gönnen uns eine anständige Dusche, bevor es morgen heißt: Ab geht’s, ihr hört erst übermorgen wieder was von mir!

 

Drückt uns die Daumen, dass alles gut verläuft!

 

Kerstin

15Februar
2015

Back to the roads

 


Die Arbeit ist geschafft, das Reisen kann wieder beginnen!


Momentan befinden Sabine und ich uns in Dunedin, der Studentenhauptstadt Neuseelands. Seit Freitag arbeiten wir nun nicht mehr, haben uns von allen verabschiedet und noch ein letztes Mal ein wenig gefeiert. Auch die Argentinier Christian und Dario waren dabei. Hatte ich euch schon erzählt, dass wir sie, eigentlich von Camebridge aus kennend, in Alexandra aus Zufall wieder getroffen hatten? Naja, ist auch nicht so wichtig, zumindest wurde gefeiert, Pläne besprochen und Abschied genommen. Natürlich haben wir das eine oder andere Wiedersehen schon geplant, aber trotzdem. Man weiß nie, was passiert und was man bis dahin erlebt hat. Vor allem werde ich es echt vermissen, von „Uven“ bei meinem neuen Namen (Achim Jerome Ogün) genannt zu werden, mit Momme über den kleinsten Scheiß zu diskutieren und „Luki“ in seinem heißen Tanktop zu sehen. Auch unsere anderen Mitarbeiter Simon, Fabian und Moritz haben wir nach anfänglicher Skepsis wirklich lieb gewonnen und spätestens nach unseren Feiereskapaden in Queenstown, zusammen mit deren Freund Nico, und den akrobatischen Abseilungsmanövern am Fluß ins Herz geschlossen. Doch zumindest der Abschied von Momme, Lukas und Rouven sollte nicht von langer Dauer sein …


Gestern trafen wir uns hier mit Teresa, die wir noch aus Raglanzeiten kennen. Eigentlich wollten wir nur ein paar Stunden in Dunedin verbringen, das Wichtigste sehen und dann ab weiter hoch zum Abel Taseman, den Great Walk machen. Doch als sie uns Videos und Bilder der letzten Nacht zeigte, warfen wir erneut unsere Pläne um, wir entschieden uns dazu zu bleiben und auch so eine typische College-Haus-Party, mit DJs in jedem Zimmer und Menschenmassen, die bis auf die Straße reichen, mitzuerleben. Die Erwartungen waren hoch und da wir wussten, dass auch unsere drei Ex-Mitbewohner in Dunedin sein würden, schrieben wir die Jungs mal an und trafen uns bereits abends wieder mit Rouven & Co in deren Hostel. Ein paar Stunden Schlaf nachholen für mich und Sabine, eine Menge Wein und ab geht’s zur Party, die laut Teresas Nachrichten bereits in vollem Gange war.
Nur bestand leider das Problem, dass wir uns etwas zu viel Zeit beim Vorglühen gelassen hatten und als wir um halb 1 am Ort des Geschehens ankamen, fanden wir nur noch ca. 50 Mann, verteilt auf eine ganze Straße, die total verwüstet war, vor, die Party schon fast am Ende. So ein Mist!
Zwar hatte Teresa schon gesagt, dass die Partys meistens so zwischen 23 Uhr und 1 Uhr ihren Höhepunkt haben, aber dass das ganze so schnell vorbei sein würde, hatten wir nicht gedacht!
Was soll's, da wir alle noch recht gut dabei waren, genossen wir noch ca. eine Stunde auf der auslaufenden Party, bevor wir uns in die Stadt begaben, um dort noch etwas weiterzumachen.



Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich absolut keine Ahnung habe, was wir die gesamte Zeit über gemacht haben, aber erst so gegen halb 5 waren wir wieder bei unserem geliebten Rusty und konnten uns schlafen legen. Versteht mich nun nicht falsch, ich war nicht soooo betrunken, hatte keinen Filmriss, aber wirklich viel gemacht haben wir nach der Feier nicht mehr. Wir sind nur in die Stadt, haben einen Burger gesessen, uns kurz in einer Bar niedergelassen und sind dann zurück zum Auto. Was um alles in der Welt hat da so lange gedauert?

Nachdem Sabine und ich um halb 11 bemerkten, dass keiner von uns den auf 9 Uhr gestellten Wecker beachtet hatte, machten wir uns noch ein letztes Mal auf den Weg, uns von Teresa zu verabschieden, die Innenstadt noch ein wenig zu erkunden und hier, in der Schokoladenfabrik von „Cadbury“ in der ich mich nun befinde, noch ein letztes Mal einen dieser atemberaubenden heißen Schokoladen zu trinken. Was für ein Genuss!

Später wollen wir dann noch einen Abstecher zu einem Stand hier ganz in der Nähe machen, an dem man kugelförmige, von der Natur geformte Steine direkt am Meer auffinden kann. Ob sie den Namen „Dragon Eggs“ verdient haben? Wir werden sehen!
Anschließend möchten wir dann nach Möglichkeit versuchen zum Mt Cook vorzudringen, hatten wir doch von Teresa den Tipp bekommen, dass es dort besonders schön sein soll. Doch so ganz sicher sind wir uns dessen noch nicht, liegt bis zum Abel Taseman noch ein weiter Weg vor uns und am 19. müssen wir schon dort sein .. Ob das alles so klappt?

Kerstin


 


 


 

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